Chronik
Mit Freude und mit Stolz, aber auch in Dankbarkeit kann die Katholische Kirchen- und Steinbachtaler Blasmusik Seckmauern, auf ein fast 40-jähriges Bestehen zurückblicken.
Die Tradition der Katholischen Kirchenmusik Seckmauern reicht einigen wenigen verbliebenen Dokumenten zufolge zurück bis in die 70er Jahre des 19. Jahrhunderts. In diesen Jahren wechselte die Leitung mehrfach und es gab auch Pausen in der Leitung der Kirchenmusik.
1906
Als Pfarrer Brunnengräber 1906 nach Seckmauern kam, war er als begeisterter Musiker der Garant für eine kontinuierliche Blaskapellenarbeit. Die KKM Seckmauern nimmt deshalb das Jahr 1906 auch als Fundament der Katholischen Kirchenmusik in Seckmauern an. Die Spielanlässe der damaligen Blasmusik waren meist kirchliche Veranstaltungen, dazu einige Tanzveranstaltungen in den Nachbargemeinden.

1971
Am 1. Februar 1971 schlossen sich die beiden an der Landesgrenze zu Bayern am Steinbach gelegenen Gemeinden Seckmauern und Haingrund zur Gemeinde „Steinbachtal“ zusammen. Dies war für die KKM Seckmauern aufgrund der Herkunft ihrer Musiker - aus Seckmauern und Haingrund - und der Vielzahl ihrer weltlichen Auftritte zusätzlicher Anlaß, künftig auch den Namen "STEINBACHTALER BLASMUSIK" zu führen. An dieser Namensgebung halten die Musiker seit nunmehr fast 40 Jahren fest, obwohl sich bereits nach einem Jahr - in den Wirren der „Reformationszeit“ (Gemeindereform) - über den „neuen“ Namen der Gemeinde wieder der Mantel der Geschichte legte, und beide Ortsteile in der Gemeinde Lützelbach aufgingen.
1971 waren sechs altgediente Musiker und der damalige Ortsgeistliche, Pfarrer Joseph Klein, Impulsgeber für die neue Ausrichtung der Kapelle. Zu dieser Zeit bestand die KKM/Steinbachtaler Blasmusik aus 15 Musikern mit Herbert Hennrich als Dirigenten. Nachdem die „neue“ Blasmusik in Seckmauern einen so guten Anklang bei der Bevölkerung fand und auch die Musiker mit großer Begeisterung beim Spielen waren, konnte bereits im Jahre 1973 die Musikerkleidung angeschafft werden (schwarze Hose, rote Weste mit dem „ehemaligen“ Steinbachtaler Gemeindewappen).
Ebenfalls seit dem Jahre 1971 gehört die Katholische Kirchenmusik Seckmauern gemeinsam mit 71 weiteren Blaskapellen dem Diözesanmusikverband der Bläserchöre des Bistums Mainz an, an dessen Musikfesten man auch regelmäßig und mit viel Freude aktiv teilnimmt.
1981
Das 10-jährige Jubiläum der Steinbachtaler Blasmusik wurde gemeinsam mit dem 75-jährigen Bestehen der Katholischen Kirchenmusik im Jahre 1981 mit einem 3-tägigen Fest gefeiert.

1983
Am 16. September 1983 trat die Steinbachtaler Blasmusik als einzige hessische Blaskapelle dem -originär bayrischen - „Musikverband Untermain“ (MVU) bei. Auf dieser Basis entstanden viele neue Freundschaften mit Kapellen aus den benachbarten bayerischen Ortschaften.
1988
So wurde im Jahr 1988 der Steinbachtaler Blasmusik die Ehre zuteil, die Patenschaft für den Musikverein aus dem benachbarten Wörth am Main zu übernehmen.
Der KKM/Steinbachtaler Blasmusik steht seit 1988 der jetzige Ortsgeistliche der Pfarrgemeinde Seckmauern, Pfarrer Dr. Karl-Heinz Drobner, als Präses vor.

